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Ausbau wird vorangetrieben

boxer.jpgStadt Gossau investiert in Sportanlagen - Mitbenutzung der Leichtathletikanlagen Herisau wird ausgehandelt

Was plant Gossau bezüglich Sportinfrastrukturen in Zukunft? Sportvereine, Stadtverwaltungsmitglieder und Politiker diskutierten dieses Thema auf Einladung der IG Sport Gossau.

Anlässlich einer Informationsveranstaltung der IG Sport Gossau unter der Leitung ihres Präsidenten Norbert Thaler haben sich Stadtrat Pius Keller, der Leiter des Hochbauamtes, Clemens Lüthi, und die Mitgliedvereine der IG Sport Gossau an einem runden Tisch über die zukünftige Entwicklung der Gossauer Sportinfrastrukturen unterhalten. Das Ergebnis der Informationen und Diskussionen soll der Sportstättenplanung für die kommenden Jahre als Grundlage dienen und auch das offene Postulat von Franziska Geser-Burch beantworten.
Postulat war Auslöser

Die Vorstände der IG-SportMitgliedvereine hatten diesen Abend mit grossem Interesse erwartet, hängt doch sehr viel von der künftigen Entwicklung der Vereine von der Qualität der zur Verfügung stehenden Infrastrukturen ab. In Gossau, Arnegg und Andwil sind mit 3200 aktiven Sportlerinnen und Sportlern überdurchschnittlich viele Mitglieder in Vereinen organisiert, was auch auf die guten Trainingsbedingungen zurückzuführen ist. Auslöser für diesen Anlass war das vom Parlament zurückgewiesene Postulat von Franziska Geser-Burch. Die ausführlichen und präzisen Informationen von Pius Keller und Clemens Lüthi bezüglich Kurz-, Mittel- und Langfristplanung zeigen das heutige und zukünftig geplante gute Angebot an Sportanlagen in der Stadt Gossau auf. Dabei fällt auf, dass der Ausbau und die Erneuerungen schon in den letzten Jahren kontinuierlich vorangetrieben wurden. Die sechs neuen Garderoben für die Aussenplätze auf dem Buechenwaldareal sind fertig gestellt und bereit für die Nutzung. Ebenso befindet sich die Foyeraufstockung Buechenwaldhalle im Endspurt und steht den Vereinen ab dem 31. Januar 2005 zur Verfügung.
Mit Herisau aushandeln

Wichtiges Thema, vorab für die Leichtathleten, war die Erstellung einer 400-m-Bahn. Diese kann aus Kostengründen weder kurz- noch mittelfristig in Gossau realisiert werden. Als Alternative wird die Stadt Gossau nun eine Mitbenutzung der Leichtathletikanlagen in Herisau aushandeln. Diese Idee wird von den Vereinen positiv aufgenommen und unterstützt. Die Sanierungen im Schwimm- und Hallenbad, die Erneuerung des Eingangsbereiches Schwimmbad/ Sportplatz, die Sanierungen des Allwetterplatzes und die Erneuerung der altehrwürdigen Tribüne sowie die Renovation des Kraftraumes in der Buechenwaldhalle sind die wichtigsten Vorhaben, welche in den nächsten Jahren geplant sind und Schritt um Schritt realisiert werden sollen. Pius Keller und Clemens Lüthi wiesen darauf hin, dass die Vorhaben wohl in einer Gesamtplanung abgestimmt sind, aber aus wirtschaftlichen Überlegungen modular budgetiert und umgesetzt werden sollen. Weiter wurden auch die Zukunftsperspektiven der Reithalle Buechenwald und vieles mehr in einer guten Atmosphäre diskutiert.
Angenehme Zusammenarbeit

Norbert Thaler bedankte sich bei allen Beteiligten für die konstruktive und angeregte Diskussion. Ein spezielles Lob sprach er den beiden Referenten Pius Keller und Clemens Lüthi aus und bedankte sich im Namen der Sportvereine für die generell sehr angenehme und effiziente Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, Schule und Politik. Die Vereine würden ernst genommen und könnten sich in die Entscheidungsfindungen einbringen. Beim anschliessenden «Schlummerbecher» wurde auf den erfolgreichen Abend für alle Parteien angestossen und angeregt diskutiert. (nt)

QUELLE: St.Galler Tagblatt

 

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