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Vereine in Festlaune
Gleich zwei Gossauer Vereine lassen im kommenden Jahr die Korken knallen: Der FC Gossau sowie der Kavallerie- und Reitverein. Sie feiern 2006 ihre 100-Jahr-Jubiläen.
Um Terminkollisionen zu vermeiden, gaben Alex Bühler, Präsident des FC Gossau, und Niklaus Sager vom Kavallerie- und Reitverein am Vereinsapéro die Daten für die Jubiläumsfeiern bekannt. Die Reiterinnen und Reiter werden am 30. Juni 2006 im Fürstenlandsaal mit Vereinsmitgliedern und geladenen Gästen das 100-jährige Bestehen ihres Vereins feiern. Am 2. Juli soll dann auch die Gossauer Bevölkerung am Jubiläum teilhaben: Der Kavallerie- und Reitverein organisiert einen öffentlichen Anlass rund um das Pferd und den Pferdesport auf der Bundwiese.
Ganz ohne Terminkollisionen werden die Jubiläumsfeiern beim FC Gossau hingegen nicht ablaufen. Am selben Tag (8. Juli), an dem die Fussballer den offiziellen Jubiläumsakt mit geladenen Gästen, ein Jubiläumsspiel sowie eine Abendunterhaltung im Festzelt auf dem Gemeindesportplatz planen, finden auch die Gossauer Blues Nights statt. Am 9. Juli lädt der FC Gossau «konkurrenzlos» zum Brunch.
«Sports Night» statt Sportlerball
Kräftig die Werbetrommel gerührt hatte am Montagabend im Fürstenlandsaal Norbert Thaler. Der Präsident der IG Sport Gossau machte den Vereinspräsidentinnen und -präsidenten sowie den Delegationsmitgliedern die «Sports Night» vom 28. Januar 2006 schmackhaft. Mit dem neuen Konzept – die «Sports Night» ersetzt den Sportlerball – soll ein breiteres Publikum angesprochen werden.
Werbung für einen Werbeträger machte am Vereinsapéro Karl Maggiorini, Präsident von «Gossau plus». Er stellte den Anwesenden den Drachen Gossi vor. Maggiorini rief die Vereine auf, die verschiedenen Produkte, welche der grüne Drachen ziert, zu benutzen.
Mehr Geld für Vereinsarbeit?
1960 Jugendliche mit den Jahrgängen 1985 bis 1993 wohnen in Gossau, etwa 1200 oder rund 61 Prozent davon seien in Vereinen tätig, sagte der Gossauer Stadtrat Paul Egger. In seinem Referat «Jugend und Vereinsförderung aus Sicht der Stadt Gossau» gab er das Ziel des Stadtrates bekannt, bis Ende der Legislaturperiode 2005–2008 90 Prozent der Jugendlichen in Vereinen unterzubringen. Mit zusätzlichen finanziellen Mitteln, die vom Stadtparlament noch bewilligt werden müssten, wolle der Stadtrat die Vereine bei ihrer Arbeit mit den Jugendlichen unterstützen. Die Gelder würden aber nicht nach dem Giesskannenprinzip verteilt, sondern für «kreative und nachhaltige Projekte» eingesetzt.
Paul Egger stellte den Anwesenden noch den neuen Leiter des Gossauer Jugendsekretariates, Daniele Lenzo, vor, der die Tätigkeiten der Vereine mit der Jugendarbeit vernetzen wolle.
Einer anderen Bevölkerungsgruppe widmete sich der Gossauer Arzt Bruno Damann. «Sport und Bewegung im Alter» lautete das Thema seines Referats.
Mehr Fahnenträger entsenden
Zum Schluss informierte Markus Schäfler von der Kulturkommission, dass im kommenden Jahr drei Vereinsempfänge stattfinden werden. Schäfler bat die Vereine, mehr Fahnenträger an die Empfänge zu entsenden.
QUELLE: St.Galler Tagblatt

